3. Kölsch-Literatur-Wettbewerb 2020

3. Kölsch-Literatur- Wettbewerb 2020

organisiert durch den Kulturverein Schloss Eulenbroich, Rösrath
gesponsert durch die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung
des bürgerschaftlichen Engagements, Rösrath

Vürbemerkung:

In dr Region, övver et Internet och weltwigg, weed ene Wettbewerv en’t Levve geroofe:

Zwei Sparte met je drei Priese – Rühmcher un Verzällcher – je € 300, 200, 100. Dozo zwei Sonderpriese för jung Einsender bes 18 Johr à 100 €.

Stifter: Dr. Jürgen Rembold-Stiftung, Rösrath.

En hochkarätige Jury wählt de Kandidate us. De offene Veranstaltung (en Schloss Eulenbroich, Rösrath) fink Ende Juni statt. De je drei Kandidate lese ihr Texte, donoh künne Froge gestellt weede.

Dat Publikum stimmp leztlich av.
Mir sind doran interesseet, möglichst vill Personen un Institutionen einzubetrecke, zo interessiere.

„… ich han, un dat litt mir em Sinn, ming Muttersproch noch nit verlore.

Dat es jet, wo ich stolz drop bin“ (Willi Ostermann)

  1. Autoren m/w können ab sofort bislang unveröffentlichte Texte in kölscher (rheinischer) Sprache der Gattungen Prosa bzw. Lyrik einreichen. Ein ins Internet gestellter Text gilt bereits als veröffentlicht. Der Autor m/w versichert garantiert, der alleinige Urheber des jeweiligen Textes zu sein und über alle Rechte an dem Text zu verfügen.
  1. Von jeder/m Einreicher m/w werden entweder ein Prosatext oder maximal drei Gedichte (von denen die Jury einen als Siegerbeitrag auswählt) unter einem Aliasnamen (Pseudonym, siehe 4.) angenommen, weil die Jury weder Name, Alter, Geschlecht und Wohnort kennen darf. Das Thema ist frei wählbar. Erwünscht ist in erster Linie Literatur, die sich einmischt, Klartext einschließt, auf künstlich gesetzte Tabus oder Befindlichkeiten wenig Rücksicht nimmt und aktuelle Bezüge aufweist. Auch historische Texte sind willkommen. Vorgaben hinsichtlich der Schreibweise der kölschen Sprache werden nicht gemacht, jedoch sollte ein Mindestmaß an Rechtschreibung und Grammatik beachtet werden (z. B. nach Adam Wrede „Neuer Kölnischer Sprachschatz“, Bhatt/Herwegen „Das Kölsche Wörterbuch“, LVR Mitmachwörterbuch, Kölsch-Wörterbuch online, Online-Wörterbuch der „Akademie för uns kölsche Sproch“).
  1. Prosabeiträge dürfen eine (Vor-) Lesezeit von 6 (sechs) Minuten, Lyrikbeiträge von 3 (drei) Minuten je Beitrag nicht überschreiten; Zirkawerte zur Orientierung: 150 Wörter lesen pro Minute, eine Normseite ca. 2 Minuten. Auszüge aus Werken sind als solche zu kennzeichnen und sollen aus sich heraus verständ­lich sein. Bei den Texten ist darauf zu achten, dass extremistische – gleichgültig welcher Richtung / Orientierung, gewaltverherrlichende, pornografische und vulgär-erotische strikt ausgeschlossen sind.
  1. Formvorschriften: Schriftart Times New Roman 12 Z/Zoll, Zeilenabstand 1,5, ausschließlich .pdf- Format, Normseite DIN A 4 (30 Zeilen je Seite). Jede Seite ist fortlaufend zu nummerieren und in der Kopfzeile mit dem Alias-Namen / Pseudonym zu versehen. Zusätzlich ist die Textdatei mit dem Kennwort zu bezeichnen (nur der Dateiname). Der Name des Einsenders m/w darf weder in der Bezeichnung der Datei (Dateiname = Aliasname/Pseudonym) noch im Text vorkommen.
  1. Der / die Text(e) ist /sind an die Organisatorin des Kulturvereins ute.maria.bernatzki@googlemail.com einzureichen, in CC an die Vorsitzende des Kulturvereins Schloss Eulenbroich, Ingrid Ittel-Fernau, fernaui@aol.com, sowie postalisch an: Kulturverein Schloss Eulenbroich e.V., – Kölsch-Literatur-Wettbewerb -, Zum Eulenbroicher Auel 19, 51503 Rösrath.
    Die Einsendung muss den Aliasnamen / Pseudonym sowie Klar-Name, Geburtsdatum, Anschrift, Tel-Nr. des Einsenders m/w enthalten. Nach Eingang erfolgt eine Eingangsbestätigung.
    Die Nichteinhaltung oder Verstöße gegen die Veröffentlichungs- und Einsenderichtlinien verantwortet allein der Einsender m/w. Unzulässige Beiträge werden nicht berücksichtigt und ohne weitere Erläuterungen als „unzulässige Einsendung“ zurückgesandt. Dasselbe gilt bei Verstößen gegen das Urheberrecht.
  1. Mitglieder der aktuellen Jury dürfen nicht an dem Wettbewerb teilnehmen.
  1. 1 Die Jury wählt aus den eingereichten Beiträgen sechs aus (drei Prosa, bei drei Lyrik jeweils einen der bis zu drei eingereichten Beiträge). Die Reihenfolge für die Lesungen in der Wettbewerbs­veranstaltung wird in Anwesenheit der Endrundenteilnehmer ausgelost.

7.2 Aus den Einsendungen junger Autoren bis zum vollendeten 18. Lebensjahr prämiert die Jury zusätzlich je einen Beitrag, der vom Verfasser am Schluss der Veranstaltung persönlich vorgelesen werden kann.

  1. Die ausgewählten Autoren lesen auf der am 24.06.2020 in Schloss Eulenbroich, Bergischer Saal, Rösrath, 19:30 Uhr stattfindenden Wettbewerbsveranstaltung ihre Texte persönlich vor. Zu den Texten können im Anschluss an den jeweiligen Vortrag Fragen gestellt werden. Ausnahmsweise kann der Text auch von einer zuvor benannten Person vorgetragen werden. Erscheinen Teilnehmer nicht oder verspätet zu der Veranstaltung, verfällt das Votum der Jury. Ersatzkandidaten werden nicht nominiert.
  1. Die Veranstaltung wird in die Blöcke Lyrik und Prosa geteilt. Zum Ende jeder Runde wählen die Anwesenden geheim den Gewinner und die Platzierten. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet die Stichwahl. Sieger und Platzierte werden am Ende der gesamten Veranstaltung von dem/der Juryvorsitzenden und dem Stifter Dr. Rembold gekürt.
  1. Die von der Jury ausgewählten Teilnehmer werden zwei Wochen vor der Endrunde schriftlich per Einwurf-Einschreiben eingeladen und bekanntgegeben. Ihre Zusage für die Teilnahme an der Endrunde ist verbindlich zu erteilen. Alle Bewerber/innen werden über das Ergebnis informiert und zur Veranstaltung am 26.06.2019, 19:30 Uhr in den Bergischen Saal von Schloss Eulenbroich eingeladen.
  1. Weitere Festlegungen und Bestimmungen bezüglich Organisation und Preisgeldern werden den Teilnehmern der Wettbewerbsveranstaltung zusammen mit der Einladung mitgeteilt.
  1. Die Veranstaltung am 24.06.2020 ist öffentlich.
  1. Folgende Preise sind ausgelobt
    Preis der Dr. Jürgen Rembold Stiftung für Lyrik
    Preis der Dr. Jürgen Rembold Stiftung für Prosa
    Sonderpreis der Dr. Jürgen Rembold Stiftung für junge Autoren m/w bis vollendeten 18. LJ Prosa
    Sonderpreis der Dr. Jürgen Rembold Stiftung für junge Autoren m/w bis vollendeten 18. LJ Lyrik
  1. Das Preisgeld beträgt:
    300 € für den Sieger m/w der Gattung Prosa, 2. Platz 200 €, 3. Platz 100 €
    300 € für den Sieger m/w der Gattung Lyrik, 2. Platz 200 €, 3. Platz 100 €
    sowie 100 € für junge Autoren m/w Prosa und 100 € für junge Autoren m/w Lyrik
  1. Die Preise werden gespendet und überreicht von der Dr. Jürgen Rembold-Stiftung, Rösrath.
  2. Einsendeschluss ist der 30. April 2020.
  3. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  1. Rückfragen bitte per Mail an ute.maria.bernatzki@googlemail.com oder an Ingrid Ittel-Fernau fernaui@aol.com richten.

 Viel Glück!                                                                                                  Rösrath, den 01.08.2019