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Ausstellung “Menschenbilder und Zeichnungen vom Angkor-Gebiet” – Antonin Malek

31. März, 11:00 - 1. Mai, 16:00

VA-08b, 31.03.-01.05.19, Ausstellung Malek, Foto Antonin Malek (2092) (-)

kunst

Text zur Ausstellung (In Anlehnung an Ilona Vichova, Kunsthistorikerin, Jan. 2011)

Während seiner Studienjahre pflegte Antonin Malek enge Kontakte zu gleichgesinnten Künstlern und Theoretikern.

Sie lasen viel existentielle Literatur (Kafka, Camus) und insbesondere Samuel Beckett. An moderner klassischer und experimenteller Musik (s. auch Stockhausen) waren sie sehr interessiert und der Free Jazz begeisterte sie.

Antonin Malek stand Seite an Seite mit vielen Mitgliedern der inoffiziellen tschechischen Kunstszene der 60er Jahre. Sein Portrait von Samuel Beckett (1968/67) wurde zum Meilenstein seiner künstlerischen Laufbahn in seinem Heimatland und zum Beginn seines Lebens im Exil.

In Köln entstanden unzählige Zyklen von Portraits sowie Landschaftszeichnungen und -gemälde. Seine Portraits drückten die Problematik der menschlichen Seele mit all ihrer Einsamkeit, Leere und Sehnsucht nach Erfüllung und einem Fixpunkt aus. Das Urwesentliche des Menschen und somit die universelle Frage des Seins findet durch Maleks Interpretation der Wirklichkeit seinen Ausdruck.

Darum geht es ihm auch in seinen Landschaftszeichnungen von kulturell und geographisch weit entfernten Ländern (Ladakh und Kambodscha) mit fest verwurzelten Traditionen. Sie stimmen uns nachdenklich über unsere westliche Lebensweise. Hinter diesen höchst präzisen Landschaftszeichnungen verbergen sich seine Gedankenprozesse.
“Die Frage der menschlichen Existenz, widergespiegelt in Themen der Figur und des Portraits, „gipfelt“ in einem Portrait der Landschaft, das als Abbildung der Welt zu verstehen ist. Eine Welt, in dessen kompliziertem System der Mensch verankert ist.“

Vita Antonin Malek

1937               geboren (damals Tschechoslowakei)

1957-1963    Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Prag

1968               Emigration aus der Tschechoslowakei nach Schweden. 1. Atelier in Alingsås

1973               Gründung des 2. Ateliers in Kiel

1979               Umzug nach Köln, wo er bis heute tätig ist

1993               Reise nach Ladakh (Indien) und Kambodscha

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Auszeichnung durch mehrere Preise

Viele tschechische Kunsthistoriker verfolgen sein umfangreiches Werk und seinen bewegten Lebenslauf mit persönlichem Interesse

 

Foto Antonin Malek

So 31.03.2019 – 01.05.2019, Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Vernissage 31. März 2019, 11:30 Uhr, Foyer 1. Etage 

Eintritt frei, Spenden erbeten

Details

Beginn:
31. März, 11:00
Ende:
1. Mai, 16:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Foyer 1. Etage