14. Rembold Kabarett-Wettbewerb 2026
Der 14. Rösrather Kabarett-Wettbewerb der Dr. Jürgen Rembold Stiftung und des Kulturverein Schloss Eulenbroich präsentiert neue Talente
Einen festen Platz in der bundesdeutschen Kabarett-Szene hat sich der Rösrather Kabarett-Wettbewerb des Kulturverein Schloss Eulenbroich e.V. in Zusammenarbeit mit der Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements erworben.
Bereits zum vierzehnten Mal verspricht der beliebte Rösrather Kabarettfestival mit wortgewaltigen und musikalischen Beiträgen beste Unterhaltung. Das kabarettistische Highlight des Rheinisch-Bergischen Kreises findet dieses Jahr wieder im September statt und bietet Nachwuchskabarettistinnen und -kabarettisten erneut die Möglichkeit, ihre aktuellen Programme zu präsentieren.
Das Festival wird vom Kulturverein Schloss Eulenbroich mit Unterstützung der Dr. Jürgen Rembold Stiftung durchgeführt und ist inzwischen weit über die Grenzen Rösraths hinaus bekannt und außerordentlich beliebt. Die Veranstaltung 2025 begeisterte das Publikum im restlos ausverkauften Bergischen Saal des Schloss Eulenbroich.
Am Wettbewerb nehmen sechs Kandidatinnen und Kandidaten mit einem 20-minütigen Programm teil. Nachdem alle Kabarettistinnen und Kabarettisten ihr Programm vorgetragen haben, stimmt das Publikum über deren Platzierung ab.
Die zurückliegenden Kabarettfestivals haben nicht nur das Publikum begeistert, sie waren für viele Künstlerinnen und Künstler auch Karrieresprungbrett und Türöffner für Auftritte in ganz Deutschland. Die Moderation übernimmt auch in diesem Jahr wieder Tom Petersen vom WDR 4.
Aufmacherbild zur Verfügung gestellt von: FreePik
Interessierte Kabarettistinnen und Kabarettisten rufen bitte folgende Infoseite auf:
Die Kabarettistinnen und Kabarettisten in 2026
Viktoria Lein
In Kasachstan geboren, in Bayern “dahoam” – Viktoria Lein verbindet persönliche Geschichten, feine Gesellschaftsbeobachtungen, verschiedene Dialekte und Figuren mit musikalischen Highlights zu einem ganz eigenen kabarettistischen Stil.
Mit viel Humor erzählt sie von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zweier Kulturen, von sprachlichen Missverständnissen, Familientraditionen und den kleinen Absurditäten des Alltags. Dabei nimmt sie das Leben mit einem augenzwinkernden Blick unter die Lupe und macht aus persönlichen Erlebnissen Geschichten, in denen sich viele wiederfinden.
Authentisch, vielseitig und mit einem liebevollen Blick auf Menschen zeigt sie, wie nah sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten oft sind – und dass die besten Geschichten meist das Leben selbst schreibt.
Mit feinem Humor schlägt sie Brücken zwischen Kulturen, Generationen und Lebenswelten. So entstehen Geschichten, die zum Lachen bringen, berühren und zeigen, dass das Fremde oft näher ist, als man denkt.
Samuel Kilian
Samuel Kilian ist eigentlich promovierter Statistiker und lebt in Heidelberg. Im Jahr 2022 ging er mit seinen Liedern erstmals an die Öffentlichkeit. Mit einem begeisterten Publikum und einer begeisterten Rezension begann seine Karriere als Musik-Comedian.
Seitdem unterhält er mit seiner humorvollen Musik die Bühnen Deutschlands. Er spielte unter anderem im Karlstorbahnhof Heidelberg, in der Maschinenfabrik Heilbronn, im Capitol Mannheim, im Mainzer Unterhaus und im Schwager Theater Olten. Er gewann Jury- und Publikumspreis beim Obernburger Mühlstein, Jury-Silber und Publikumspreis beim Rostocker Koggenzieher, erreichte Top-3-Platzierungen beim Bielefelder Kabarettpreis und beim Oltner Kabarettcasting.
Nachdem er mit seinem viralen Song “Ich geh jetzt bouldern” in den sozialen Medien bekannt wurde, hat sich Samuel Kilian als aufstrebender Newcomer in der Kleinkunst-Szene etabliert. Dabei begeistert der von der Rhein-Neckar-Zeitung als “lässigere Bodo-Wartke-Inkarnation” bezeichnete Liedermacher mit unkonventionellen Themen und einem abwechslungsreichen Programm.
Die Nowak
Eine regennasse Großstadt. Die Nowak betritt die nebelverhangene Bühne des schrillsten und abgeranztesten Clubs am Kiez. Ein kurzer Augenaufschlag und ihr messerscharfer Blick verwandelt selbst ein Publikum wildgewordener Ganoven zu brav zuhörenden Lämmchen. Gleich einer Diva der Goldenen Zwanziger schmettert Die Nowak in die Tasten. Ihre Stimme klingt nach heißem Glühwein auf Seidenpyjama.
Ihr seid jetzt irritiert? Umso besser. Denn in dieser Stunde verwandelt sie Schottergärten in Blumenwiesen, heilt altes Liebesleid und holt Euch Träumer endlich aus dem Neverland ab. Mit einem schmerzhaften Biss in den Verstand schneidet ihre Musik wie eine klingende Kettensäge durch den Dschungel der Konsumgesellschaft und deckt die Wahrheit über den Zustand unserer Welt auf.
Ihre Melodien zwischen Chanson, Pop und Indie schleudern Blitze in Eure Herzen und lassen Euch mit zitternden Knien zurück, bereit für mehr. Die Nowak ist anders, eigenwillig und ein bisschen verschroben, aber das ist es, was ihre Musik so faszinierend macht. Wenn sie auf der Bühne steht, kann man nicht anders, als sich von ihrer Energie und ihrem Charisma mitreißen zu lassen.
Sebastian Schnitzer
Sebastian Schnitzer liebt bedürfnisorientiert erzogene Hunde, badet aus finanziellen Gründen gerne im Wald und elektrifiziert sein Leben dank des Konsumschweines, welches ihm im Discountermittelgang heimsucht.
Mit einem Hauch von Jazz würzt der Tausendsassa seine musikalisch-komischen Erzählungen und zeigt ein feines Programm, in der jeder seine eigenen groben oder feinen Schnitzer wiedererkennt.
Neben leichtfüßigem Klavierspiel und akrobatischer Zunge sind es auch die ausdruckstarke Mimik und die fast schon theatralische Bühnenpräsenz des Klavierkabarettisten, die durch einen humorvollen und überraschenden Liederabend führen. Selbstironisch singt und erzählt er aus dem Leben eines Berufsmusikers, Vaters, Sohnes und Ehemannes.
Artem Zolotarov
Artem Zolotarov wurde 1989 in der Ukraine geboren. 1998 zog er mit seiner Familie nach Deutschland. Zuerst in Kaiserslautern, später in Mainz, durchläuft Zolotarov die schulische Laufbahn, die schließlich, für ihn überraschend, mit dem Abitur endet.
Ohne ein konkretes Ziel beginnt Zolotarov ein Maschinenbau-Studium, das ihm genügend Zeit und Muße lässt, seine Zukunftsperspektiven auszuloten. Nach zwei Semestern Freizeit und Stillstand fällt die Wahl auf Film und Regie. Die Bewerbungen an einschlägigen Hochschulen werden aber allesamt abschlägig beschieden, worauf wieder die Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung beginnt. Diese führt schließlich zu einem Studium der Europäischen Literatur und Germanistik in Mainz, das Zolotarov 2017 erfolgreich abschließt.
Seit 2014 tritt Zolotarov regelmäßig bei Poetry Slams auf. Bis Ende 2025 nahm er an über 1000 Poetry Slams teil, von denen er über 250 gewinnen konnte.
Nils Brunschede
Nils Brunschede ist ein junger Mann um die dreißig, der böse Texte schreibt und recht hübsch Klavier spielt. Dafür gewann der Musikkabarettist verschiedene Preise, zuletzt 2023 den Kupferpfennig der Leipziger Lachmesse.
In „Kein Mann für eine Nacht“ präsentiert er Lieder über Liebe, Herzschmerz und die Lösung aller Datingprobleme. Außerdem Imitationen und andere Sensationen. Ein Abend zwischen Realität und Wunschtraum, Witz und Romantik.
Veranstaltungsdetails
Kartenvorverkauf
- • Buchhandlung Junimond, Rösrath Mitte
- • Buchhandlung Till Eulenspiegel, Hoffnungsthal
- • Tierwelt Jachmann, Forsbach
- • Jacques' Weindepot, Rösrath Mitte
- • Kulturverein Schloss Eulenbroich e.V.
- • Telefon: 02205 - 90 73 20 (Anrufbeantworter)
- • Bürozeiten: Mo. 11:00 – 13:00 Uhr
- • E-Mail: kultur@kulturverein-schloss-eulenbroich.de
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